Lexikon

D - Lexikon der Automatisierungstechnik


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D/A-Wandler

Der D/A-Wandler konvertiert digitale Daten und gibt ein Analogsignal aus, dessen Amplitude permanent dem Wert dieser digitalen Daten entspricht. Der Computer erzeugt digitale Informationen, deren Werte durch die Binärzeichen 0 und 1 ausgedrückt werden. Der Monitor reagiert auf ein Analogsignal bzw. den Eingang einer Spannung, die innerhalb eines bestimmten Wertebereichs kontinuierlich variiert. Der D/A-Wandler zwischen Computer und Monitor befindet sich auf der Grafikkarte.

DeviceNet

Das DeviceNet ist einfaches, auf CAN basierendes Kommunikationssystem für die Vernetzung industrieller Automatisierungsmittel mit einer übergeordneten Steuereinrichtung (z.B. Grenzwertgeber, Fotosensoren, Motorstarter, etc.). Als Übertragungsmedium dienen zwei verdrillte, abgeschirmte Leiterpaare innerhalb eines Kabels. Dabei dient ein Leiter für die Kommunikation und der zweite Leiter für die Stromversorgung (8A bei 24V Gleichspannung) der angeschlossenen Einheiten. Die Transferraten liegen bei 125, 250 oder 500 kBit/s bei einer jeweiligen Kabellänge von bis zu 500, 250 bzw. 100m.

DHCP

Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht die automatische Zuweisung von Netzwerkadressen (IP-Adressen) an Geräte, durch einen Server.
Ohne die Verwendung von DHCP muss für jeden Teilnehmer (angeschlossenes Gerät) manuell eine eindeutige Adresse vergeben werden.
Verwendet man DHCP, erhält ein neu ans Netzwerk angeschlossenes Gerät seine Adresse automatisch vom DHCP-Server.

DICOM

DICOM ist die Abkürzung für Digital Imaging and Communications in Medicine. Es ist ein offener Standard zum Austausch von Informationen, hauptsächlich Bildern, die in der Medizin verwendet werden. So wird z.B. ein Röntgenbild oder Computertomogramm (CT) zusätzlich mit Metainformationen wie Patientenname, Aufnahmedatum und -art versehen und somit zu einer austauschbaren Einheit.

DICOM beinhaltet neben Datenformaten (für z.B. Bilder, Befunde, Patienten, Studien, Serien,...) auch die Syntax und Semantik von Kommandos und Nachrichten. Weiterhin legt der Standard Vorschriften für die Beschreibung von DICOM-kompatiblen Geräten fest, da für jedes DICOM-kompatible Gerät eine exakte Beschreibung der Systemfähigkeit vorhanden und veröffentlicht sein muss (DICOM Conformance Statement).

DICOM ist heutzutage die Grundlage für PACS.

DICOM 3.0 baut auf dem alten ACR-Nema 1.0/2.0 Standard auf und ist seit 1992 verfügbar. Der DICOM-Standard wird noch heute ständig weiterentwickelt.

Über die Darstellung der Bilddaten verschiedenster medizinischer Geräte hinaus bietet DICOM auch Möglichkeiten, die Erzeugung, Verwaltung und Archivierung in einer Praxis oder einem Krankenhaus zu steuern.

DIN

Deutsches Institut für Normung e.V. mit Sitz in Berlin.

www.din.de

DIN-Messbus

Spezielles Bussystem für die sichere und preiswerte Kommunikation von Geräten zur Messung, Überwachung und Erfassung von Prozess- und Betriebsdaten. Der vollduplexfähige Bus bietet Übertragungsraten von 110 bps bis 1 Mbps bei beliebig langen Bus- und Stichleitungslängen.

Dongle

Kleine Computerhardware in Steckerform, die an eine Schnittstelle des Computers angeschlossen wird. Ursprünglich wurden Dongles dazu verwendet um unbefugtes Kopieren bzw. die unbefugte Verwendung von Software zu verhindern. Beim Start einer durch Dongle geschützten Software wird zunächst überprüft, ob der Dongle angeschlossen ist. Fehlt der Dongle, so ist das Programm nicht lauffähig.
Als Dongle bezeichnet man mittlerweile aber auch kleine Hardwaresticks, die an einen Computer angeschlossen werden, und z.B. eine Bluetooth oder W-LAN Verbindung herstellen.

DPR

Dual-Port-RAM
Spezieller RAM-Speicher, bei dem über zwei Eingänge auf die eingespeicherten Dateien zugegriffen werden kann. Dies erlaubt z.B. die schnelle Verknüpfung zweier unterschiedlicher Prozesse.

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